Dr. John Hazlehurst, Dr. Sjur Refsdal, Dr. Dieter Reimers, Dr. Christian de Vegt, Dr. Heinrich Wendker
Dr. Detlef Groote
Priv.-Doz. Dr. Helmuth Kähler
Dr. Lubos Kohoutek, Dr. Heinz Neckel
Dr. Robert Baade, Dr. Dieter Engels, Dr. Hans-Jürgen Hagen Dr. Rainer Kayser
Astronomie und Astrophysik sind einerseits Fortsetzung der normalen physikalischen Forschung, die im "kosmischen Labor" Extremzustände der Materie untersucht, die im Labor nicht erzeugt werden können. Andererseits stehen Grundfragen zur Entstehung und Entwicklung des Sonnensystems, von Sternen, Galaxien und des ganzen Universums im Mittelpunkt.
Die meisten Forschungsprojekte der Hamburger benötigen Großgeräte überregionaler Großforschungseinrichtungen und im Weltraum. Die Schwerpunkte der Beobachtungstätigkeit liegen heute an der Europäischen Südsternwarte (ESO), La Silla (Chile), am Deutsch-Spanischen Astronomiezentrum auf dem Calar Alto (Spanien), am 100m Radioteleskop Effelsberg, sowie bei den Weltraumteleskopen IUE (ESA/NASA), ROSAT (MPE) und Hubble Space Telescope (NASA/ESA). Die Hamburger Sternwarte hat unter allen deutschen Universitätsinstituten den größten Anteil an den erwähnten Großgeräten.
Lokale Beobachtungen dienen hauptsächlich der Ausbildung der Studenten. Für theoretische Modellierungen steht ein schneller Parallelrechner zur Verfügung. Rechnergesteuerte Meßmaschinen bilden die Grundlage für die großen Durchmusterungsprogramme und die Astrometrie.
Die Astronomie ist für Physikstudenten Wahlfach im Vordiplom und Diplom.
Es arbeiten ständig ca. 20 Diplomanden und Doktoranden in den Forschungsgruppen.
Die Hamburger Sternwarte hat Kooperationen u.a. mit